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DER PASCHA–RITUS NACH „HAGGADA“
Stellung vom Grundproblem

Einzelne Ausgaben von „Pessach–Haggada“, sowie ihre Besprechungen, können sich nur in Bezug auf Einzelheiten unterscheiden. Die Quelle der Unterschiede ist historische Entwicklung der Pascha–Liturgie unter den in fernen geografischen Weltregionen wohnenden Juden. Der grundsätzliche Pascha–Ritus, der von zahlreichen Quellen angegeben wird, bleibt erhalten [1]. Größere Unterschiede kommen nur am Sederende vor – bei sephardischen Juden gibt es in der Pascha–Liturgie viel weniger Abschlusslieder als bei aschkenasischen Juden [2].

Die „Pessach–Haggada“ ermöglicht die Ordnungseinhaltung vom Paschamahl, das von aufeinander folgenden liturgischen Worten und Tätigkeiten charakterisiert wird. Diese Reihenfolge wird den vierzehn Seder–Punkten so zugeschrieben, damit man liturgische Überlieferung vier nacheinander geleerter Weinbecher realisieren kann. Die „Haggada“ gibt dagegen nicht an, wo liturgische Akte des ersten Bechers enden, und des zweiten beginnen, des zweiten enden und des dritten beginnen, des dritten enden und des vierten beginnen.

Die vom Autor vorliegender Veröffentlichung durchgeführten Analysen haben gezeigt, dass eine eindeutige Teilung jedoch möglich istwas auf der nächsten Seite dargestellt wird.

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[1]  Vgl. xsp lX hdgh, Tel–Aviv 1958;
xsp lX hdgh The Passover Haggadah. A faithful English rendering by A. Regelson, illustrated by Z. Kleinman, New York 1965;
xsp lX hdgh Passover Haggadah with a new translation by Chaim Raphael, New York 1972;
xs;p, lX, hd'G"h; Hagada na Pesach. Übertragung ins Polnische von Dyr. Salomon Spitzer, Tel–Aviv 1972;
xsp lv hdgh Hagada. Opowiadania o wyjściu Izraelitów z Egiptu na pierwsze dwa wieczory święta Pesach. Wydawnictwo Księgarni M. Zalcmana, Wien 1927, S. 33. Die Haggada ist z. Z. in der «Bibliophilen Reprintedition» (Bibliofilska Edycja Reprintów) als ein Reprint zugänglich, der nach einem Exemplar aus Privatsammlungen in der Buchdruckerei Interdruck GmbH in Leipzig ausgeführt wurde, Warszawa 1991.
xs;p, lX, hd'G"h; S pomocí Bozí nová prazská pesachová HAGADA s poučným výkladem a v překladu rabi Efraima K. Sidona a s učeným doslovm doktora Bedřicka Noska, Prag 1996;
xsp lX hdgh Haggada de Pessa’h, Brüssel 1999;
L. Ligier, Textus Liturgiae Judeorum, [in:] A. Hänggi, I. Pahl, Prex Eucharistica: Textus e variis antiquoribus selecti, Fribourg 1968, S. 1–57, darunter S. 13–34: Séder Haggadah šel Pesah seu ordo narrationis Paschae;
S. Pecaric (red.) xsp lX hdgh Hagada na Pesach i Pieśń nad Pieśniami, Kraków 2002, S. 62–230;
S. P. De Vries, Obrzędy i symbole Żydów, Kraków 1999, S. 181–189;
J. Kanofsky, Przewodnik Pesachowy Fundacji Ronalda S. Laudera. Pesach 5763 / 2003, Warszawa 2003;
R. Cantalamessa, Pascha naszego zbawienia. Tradycje paschalne Biblii i pierwotnego Kościoła, Kraków 1998, S. 37–41;
J. Drozd, Ostatnia Wieczerza nową Paschą, Katowice 1977, S. 39–44;
The Passover Hagadah – englischsprachiger Text von „Pessach–Haggada“, herausgegeben von Kehot Publication Society, veröffentlicht im Internet von Chabad Lubavitch in elektronischer Form ––>klick!.
[2]  Vgl. L. Ligier, Textus Liturgiae Judeorum, S. 33–34.
Vgl. auch A. Cała, Sefardyjczycy, [in:] A. Cała, H. Węgrzynek, G. Zalewska, Historia i kultura Żydów polskich. Słownik, Warszawa 2000, S. 300–301: Sephardischen Juden sind Bekenner des Judentums, die aus iberischer Halbinsel (Spanien, Portugal) stammten. 1492 mussten sie Spanien verlassen, wanderten von hier aus nach Nordafrika, in den Nahen Osten, nach Balkan, Frankreich, Italien, in die Niederlande, nach Amerika aus: a.a.O., Aszkenazyjczycy, S. 16: Aschkenasischen Juden waren ursprünglich Juden, die aus Deutschland stammten; gegenwärtig bezeichnet dieser Termin Juden aus Mittelosteuropa.
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