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DIE LITERARISCHE STRUKTUR VON EX 1–18:
Sechs Perikopen
und ihr lexikalisches Chiasmus–Verhältnis: Einführung

Infolge theozentrischer Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Struktur von Ex 1–18 hinsichtlich des thematischen Gehaltes der Perikopen einen konzentrischen Bau hat; es ist also ein Merkmal, das für hebräische Literaturwerke charakteristisch ist.

Es ergibt sich, dass ein solcher konzentrischer Bau noch tiefer verborgen ist – auf der lexikalischen Ebene, und zwar:

wenn man in jeder einzelnen von sechs Perikopen die Anzahl der hebräischen Wörter erforscht, die in einer von zwei folgenden Gruppen vorkommen (die Gruppen wurden infolge allseitigen Suchens auserwählt):

  1. Formen des Futurs, also entweder imperfectum, oder perfectum mit waw consecutivum, oder auch imperativus,
  2. Formen der Vergangenheit, also entweder perfectum, oder imperfectum mit waw consecutivum,

dann erhält man folgende Ergebnisse [1]:

 Vergangen-heit
*@v?{?pw}*
Futur
*@v?{?ivq}*
Worte in der Vergangen-heit (%)
im Verhältnis
zur Summe
beider Tempora
Worte im Futur (%)
im Verhältnis
zur Summe
beider Tempora
Summe
%
I26416462 %38 %100 %
II25320056 %44 %100 %
III6011035 %65 %100 %
 IV 713666 %34 %100 %
V332656 %44 %100 %
VI1599862 %38 %100 %

Wechselbeziehungen können auch auf einem Diagramm vorgestellt werden, was im nächsten Punkt der Präsentation folgt.

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[1] In der Tabelle wurde im Titelkopf der 2–ten und 3–ten Kolumne die Imperativform angegeben, die in Command Center eingeschrieben wurde in BibleWorks 6.0 für WTM.